3 Atemtechniken für sofortige Ruhe im Alltag
- mind2soul
- 24. Aug. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Stress, innere Unruhe und kreisende Gedanken sind für viele Menschen ständige Begleiter.
Ob im Job, im Studium oder im privaten Alltag – das Gefühl, ständig unter Druck zu stehen, erschwert den klaren Blick und kostet Energie.
Eine der einfachsten und zugleich wirksamsten Methoden, um dein Nervensystem zu beruhigen, ist bewusste Atmung. Sie wirkt schnell, ist überall einsetzbar und benötigt keine Hilfsmittel. In diesem Artikel lernst du drei Atemtechniken kennen, die dich sofort zurück in deine innere Balance bringen können: Box Breathing, die 4-7-8-Atmung und das verlängerte Ausatmen.
Warum Atemübungen wirken
Die Atmung ist eng mit unserem Nervensystem verbunden. Schnelles, flaches Atmen signalisiert Stress und aktiviert den Sympathikus („Kampf oder Flucht“). Tiefes, ruhiges Atmen hingegen stärkt den Parasympathikus – den Teil unseres Nervensystems, der für Entspannung und Regeneration zuständig ist.
Mit gezielten Atemübungen kannst du diesen Schalter bewusst umlegen und deinem Körper Ruhe signalisieren.
1. Box Breathing – die Atembox für Klarheit
Box Breathing wird häufig von Soldaten, Piloten oder auch im Leistungssport eingesetzt, um in kritischen Situationen fokussiert zu bleiben. Der Atem folgt dabei einem klaren, gleichmäßigen Rhythmus:
Einatmen – 4 Sekunden durch die Nase.
Anhalten – 4 Sekunden den Atem halten.
Ausatmen – 4 Sekunden gleichmäßig durch den Mund.
Pause – erneut 4 Sekunden halten.
👉 Wiederhole diesen Zyklus 3–5 Minuten. Schon wenige Runden reichen, um Herzschlag und Gedanken zu beruhigen. Perfekt vor Präsentationen oder in Momenten starker Anspannung.
2. Die 4-7-8-Atmung – sanfte Hilfe beim Einschlafen
Die 4-7-8-Technik wurde vom Arzt Dr. Andrew Weil bekannt gemacht und ist besonders wirksam, wenn du abends schlecht zur Ruhe kommst. Durch das lange Ausatmen sinkt dein Puls, und dein Körper schaltet in den Entspannungsmodus.
So funktioniert’s:
Atme 4 Sekunden ein.
Halte 7 Sekunden den Atem.
Atme 8 Sekunden aus – langsam und hörbar.
Beginne mit 3–4 Runden und steigere dich auf bis zu 8 Wiederholungen. Besonders hilfreich vor dem Schlafengehen oder wenn dich Sorgen wachhalten.
3. Verlängertes Ausatmen – die Mini-Pause für zwischendurch
Diese Technik ist simpel und ideal, wenn du wenig Zeit hast oder unterwegs bist. Sie basiert auf dem Prinzip, dass ein längeres Ausatmen das Nervensystem sofort beruhigt.
Und so geht’s:
Einatmen für 4 Sekunden.
Ausatmen über 6–8 Sekunden.
Wiederhole die Übung für 2–3 Minuten.
Schon nach wenigen Atemzügen spürst du, wie sich Anspannung löst. Diese Übung kannst du jederzeit in deinen Alltag einbauen – in der Bahn, am Schreibtisch oder in einer kurzen Pause.
Fazit: Kleine Übungen, große Wirkung
Alle drei Atemtechniken haben eines gemeinsam: Sie sind schnell erlernbar, überall anwendbar und schenken dir spürbar mehr Ruhe. Wenn du beginnst, regelmäßig bewusst zu atmen, wirst du merken, dass Stress seine Intensität verliert und du gelassener reagieren kannst.
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