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Sonntagsblues: Warum uns der Sonntagabend oft runterzieht – und wie du ihn loswirst

Kennst du das?

Es ist Sonntagabend, der Himmel färbt sich langsam dunkel, und statt gemütlicher Vorfreude auf die neue Woche breitet sich dieses komische Gefühl aus: Druck im Bauch, eine gewisse Schwere, manchmal sogar Traurigkeit. Viele nennen das den Sonntagsblues.


Das Gute: Du bist damit nicht allein. Und noch besser - es gibt Wege, wie du damit umgehen kannst.



Was steckt hinter dem Sonntagsblues?


Der Sonntagsblues ist mehr als nur „schlechte Laune“. Viele Menschen spüren sonntags abends eine Mischung aus Unruhe, Nervosität und Lustlosigkeit. Manche schlafen schlecht, andere bekommen Kopfschmerzen oder fühlen sich einfach erschöpft.


Warum ist das so?


  1. Gedankenkino über Montag


    Schon die Vorstellung von voller Inbox, Terminen oder Schulstress löst im Körper Stressreaktionen aus - bevor überhaupt etwas passiert ist.


  2. Aus dem Rhythmus


    Am Wochenende schlafen wir oft länger, essen unregelmäßig und lassen uns treiben. Schön, aber die innere Uhr kommt durcheinander - das macht am Sonntagabend müde und gereizt.


  3. Zu wenig echte Erholung


    Viele Wochenenden sind vollgepackt: Einkäufe, Wäsche, Familie, Verpflichtungen. Am Ende fehlt genau das, was wir gebraucht hätten - Zeit für uns.


  4. Ungestillte Bedürfnisse


    Manchmal merken wir sonntags: „Schon wieder habe ich nicht das gemacht, was mir wirklich guttut.“ Dieses Gefühl von „verpasst“ drückt zusätzlich aufs Gemüt.



Was du sofort tun kannst



Wenn dich der Sonntagsblues erwischt, helfen kleine, schnelle Schritte:


  • Raus an die Luft: Bewegung und Tageslicht wirken wie ein Reset für Kopf und Körper.

  • Handy weglegen: Social Media macht es schlimmer, weil du dich automatisch vergleichst.

  • Sonntagsritual einführen: Ein Bad, eine Tasse Tee, Kerzen oder ein Journal - etwas, das dich bewusst runterholt.

  • Gedanken parken: Schreib deine To-dos auf. Allein dadurch fühlen sie sich weniger bedrohlich an.



Wie du langfristig vorbeugst



Der Sonntagsblues verschwindet nicht durch einen Trick - er zeigt dir, dass dein Alltag vielleicht nicht im Einklang mit deinen Bedürfnissen läuft. Ein paar Dinge helfen aber dauerhaft:


  • Montag entlasten: Plane dir kleine Highlights in den Wochenstart. Ein besonderes Frühstück oder ein Lieblingssong im Auto reichen schon.

  • Wochenende entzerren: Statt alles vollzupacken, bewusst Lücken lassen. Zeit nur für dich.

  • Achtsamkeit üben: Wer lernt, Gedanken nicht sofort ernst zu nehmen, fühlt sich weniger ausgeliefert.

  • Stressbalance stärken: Pflanzliche Helfer wie Baldrian, Passionsblume oder Spagyrik-Mischungen können sanft unterstützen.

  • Auf die Arbeit hören: Wenn du jedes Wochenende Bauchweh vorm Montag hast, ist das ein Signal. Vielleicht braucht es einen neuen Weg.




Fazit



Der Sonntagsblues ist kein persönlicher Makel, sondern ein Zeichen, dass dein Körper und dein Geist dir etwas sagen wollen. Statt ihn zu verdrängen, kannst du lernen, damit umzugehen - und Sonntagabende wieder genießen.


Probier schon diesen Sonntag ein kleines Ritual aus. Vielleicht merkst du, dass der Montag gar nicht mehr so schwer auf dir lastet.



 
 
 

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